Cracksucht

Crack ist eine sehr schnell wirksame Droge und wird in einer speziellen Crackpfeife geraucht. Das Crack gilt als Droge mit einem enorm großen psychischen Abhängigkeitspotential. Die Droge hat ihren Namen daher, dass der Stoff beim Verbrennen knackt. Crack ähnelt sehr dem Kokain, da es auch aus Kokainsalz hergestellt wird. Das Crack wirkt dabei jedoch wesentlich schneller und stärker als das herkömmliche Kokain. Das liegt auch daran, dass der Wirkstoff über die Lunge schneller vom Körper aufgenommen wird, als das Kokainpulver über die Nasenschleimhaut.

Crack hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und führt zu einer Euphorie beim Anwender. Crack fördert außerdem die Konzentration und steigert die Leistungsfähigkeit. Der Anwender fühlt sich voller Energie, und leidet unter Rededrang und einem gesteigerten sexuellen Bedürfnis. Häufig bewirkt das Crack jedoch auch eine Selbstüberschätzung bis hin zum Größenwahn. Crack macht sehr schnell abhängig, da der Rausch nach spätestens 15 Minuten wieder vorbei ist. Die Nebenwirkungen des Cracks sind Zittern, Nervosität, Wahnvorstellungen und Bluthochdruck. Bei einer sehr hohen Dosierung kann es auch zu einem Herzstillstand kommen.

Die Betroffenen verändern ihre Persönlichkeit sehr stark, häufig sind sie aggressiv. Sie vereinsamen und leiden unter diversen Psychosen. Bei einem langfristigen Drogenkonsum können auch die Zähne ausfallen. Es ist sehr schwer, vom Crack wieder wegzukommen, da die Entzugserscheinungen sehr heftig sind. Durch die kurze Wirkung haben die Betroffenen auch ständig das Bedürfnis, wieder Crack zu rauchen. Die Wirkung setzt dabei bereits innerhalb von 10 Sekunden ein.