LSD-Sucht

Beim LSD handelt es sich um eine chemisch hergestellte Droge. Die Substanz ist mit den Inhaltsstoffen des Mutterkorns verwandt, einem Pilzschädling. Ursprünglich wurde das LSD als Arzneimittel erfunden, musste jedoch wegen der starken Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden. LSD ist das wohl stärkste Halluzinogen, das die Wahrnehmung und die Gefühle des Anwenders beeinflusst.

LSD ist entweder in flüssiger Form oder als Tabletten erhältlich. In flüssiger Form wird es dann zur Einnahme auf Zuckerwürfel geträufelt. Das LSD wirkt bereits in sehr niedrigen Dosen, der Rausch hält bis zu 12 Stunden an. Durch den Konsum der Droge verändert sich die Wahrnehmung vollkommen, der Anwender verliert jegliches Zeitgefühl. Die Droge verschafft Hochgefühle, führt jedoch auch zur Orientierungslosigkeit und einem Realitätsverlust. Nach dem Abklingen der Wirkung, ist der Anwender dann müde und häufig depressiv. Eine erneute Rauschwirkung tritt dann erst wieder nach der Anwendung einige Tage später auf. Vor allem die Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluss des LSD ist sehr gefährlich, da die Wahrnehmung stark verändert ist. Die Unfallgefahr ist unter dem Einfluss der Droge stark erhöht.

Das LSD selbst führt zu keinen organischen Schäden, gefährlich sind jedoch die unbekannten Beimischungen. Durch LSD entsteht auch keine körperliche Abhängigkeit, so dass mit keinen körperlichen Entzugssymptomen gerechnet werden muss. Doch auch die psychische Abhängigkeit ist sehr schlimm, so dass LSD nicht als harmlose Droge bezeichnet werden darf.