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Psychische Wirkung von Drogen oder Süchten

Bei Suchterkrankungen steht meistens die körperliche Abhängigkeit im Vordergrund. Doch viele Drogen machen in erster Linie psychisch abhängig, was teilweise noch schlimmer ist. Die körperliche Abhängigkeit kann man oft durch einen Entzug unter Kontrolle bekommen. Die seelische Abhängigkeit lässt sich jedoch nicht so einfach besiegen. Die meisten Suchterkrankungen haben gravierende Auswirkungen auf die menschliche Psyche.

Da ja den meisten Suchterkrankungen auch eine psychische Problematik zu Grunde liegt, kann sich die psychische Verfassung des Betroffenen stark verschlechtern. Sobald die Wirkung der Droge nachlässt, fallen die meisten Anwender in ein tiefes Loch und werden depressiv. Nach längerem Drogenkonsum verändern sich die Persönlichkeit und der Charakter ganz grundlegend. Viele Betroffene haben Angstzustände, leiden unter Halluzinationen oder Verfolgungswahn und werden häufig aggressiv. Die Beziehungen und Freundschaften zerbrechen oftmals an diesen persönlichen Veränderungen, so dass diese Menschen vereinsamen und zum Außenseiter werden. Die Wahrnehmung verändert sich ganz extrem, so dass die Suchterkrankten ihre Umgebung völlig verzerrt wahrnehmen.

Sie leiden unter starken Realitätsverlust, so dass andere nur schwer Kontakt mit ihnen aufnehmen können. Die Anwender leiden auch unter einem niedrigen Selbstwertgefühl, wenn die Wirkung der Droge nachlässt. In vielen Fällen kommt es zu Selbstmordgedanken. Weil die Sucht für den Betroffenen immer im Vordergrund steht, wird er schnell egoistisch. Die psychischen Auswirkungen einer Suchterkrankungen sind auf keinen Fall zu vernachlässigen, denn sie bedeuten für die Betroffenen und deren Umfeld einen enormen Leidensdruck.